Kennen Sie das?
Ihr Hund ist…
ungehorsam oder manchmal schwer zu kontrollieren
aufdringlich oder fordernd
übermäßig ängstlich
mag nicht alleine bleiben
bellt oder winselt ständig in unerwünschten Situationen
zeigt übermäßiges Bellen oder Knurren gegenüber Fremden
ist aggressiv gegenüber Menschen oder anderen Hunden
hat schon einmal gebissen
wehrt sich beim Bürsten oder bei Berührungen
verteidigt Gegenstände oder Futter gegenüber Familienmitgliedern
ist nicht mehr stubenrein
ist ruhelos und nervös
streunt
jagd nach allem, was sich bewegt
zerkaut oder zerstört Gegenstände
zeigt extremes Pflegeverhalten in Form von Felllecken oder Kratzen und Pfotennagen
frisst Kot
ist beim Spielen aggressiv
zeigt unerwünschtes Aufreiten
zeigt Problemverhalten bei der Futteraufnahme
macht an der Leine was ER will
Oder aber
Ihr Hund ist mit einem Handicap behaftet (Blind, taub oder auf 3 Beinen unterwegs)
Sie haben Kinder und benötigen Hilfe für ein besseres Verständnis
…dann heiße ich Sie herzlich Willkommen!
Warum tierpsychologische Hilfe in Anspruch nehmen?
Der Tierpsychologe richtet sein Augenmerk auf die psychologischen Aspekte eines „unerwünschten“ Verhaltens und dessen Behebung.
Das heißt, die Tierpsychologie umfasst Kenntnisse und Erfahrungen aus der Ethologie und der experimentellen Psychologie. Oder anders formuliert, aus der Verhaltensbiologie sowie den Lernformen zur Verhaltensänderung. Durch eine genaue Verhaltensanalyse wird aufgezeigt, mit welchen Änderungen im Verhalten des Menschen die Verhaltensauffälligkeiten des Tieres korrigiert werden können. Die erfolgreiche Umsetzung in die Praxis setzt gleichermaßen eine genaue Kenntnis des Instinktverhaltens der Tiere sowie der Mechanismen der Verhaltensformung durch Lernen (z.B. Konditionierung) voraus.
Und genau da unterstützt und begleitet Sie der Tierpsychologe.
Auch wenn mit der Tierpsychologie vorrangig Ihnen dem Besitzer geholfen wird, ist sie ebenso als angewandter Tierschutz zu sehen. Denn sie bewahrt viele Tiere vor dem Einschläfern oder der Abgabe ins Tierheim.
Aber zurück zum unerwünschten Verhalten. Wichtig ist dabei zu wissen, dass Ihr Hund meist mit diesem Verhalten selbst kein Problem hat. Im Gegenteil, für ihn ist es „aus Hundesicht“ in der Regel normal und arttypisch.
Deshalb unterscheidet die Tierpsychologie zwischen
• Verhaltensauffälligkeiten/-problemen (=arttypisches Verhalten) die für den Hund völlig natürlich sind, aber für den Menschen/ Besitzer Probleme bereiten wie zum Beispiel Markieren in der Wohnung (Harnspritzen) Ängste, Aggressivität, Schreckhaftigkeit, Hyperaktivität, Fehlprägungen und vieles mehr
und
• echten Verhaltensstörungen (=nicht arttypisches Verhalten) unter denen das Tier selbst leidet, wie z. B. Selbstverstümmelung durch stereotypes Verhalten wie dem Nagen an den Pfoten oder Beißen in den Schwanz
Eine tierpsychologische Beratung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese. Diese erfolgt durch gezielte Befragung des Besitzers und Verhaltensbeobachtung des Hundes im gewohnten Umfeld. So kann der Tierpsychologe einordnen, welches Verhalten der Hund zeigt und ob es nun arttypisch ist oder nicht. Darauf aufbauend kann dann die individuelle Therapie erfolgen.
Ist das Verhalten eines Tieres jedoch auf organische Erkrankungen zurückzuführen, kann die Tierpsychologie nicht helfen. Umso wichtiger ist die Zusammenarbeit von Tierärzten, Tierhomöopathen und Tierpsychologen.

